Design-Gespräche

Ein physikalisches System, das Mini-Designs eine Stimme verleiht.

Die Kinder hören zu, nehmen auf und entdecken die Kommunikation in ihrem eigenen Tempo.

Mini-Talks

Was ist „Design-Talks“?

Mini-Designs sorgt für die richtige Atmosphäre.

Design-Talks gibt der Szene eine Stimme.

„Design-Talks“ ist ein physisches System, das „Mini-Designs“ erkennt, die Szene mit Sprache untermalt und es den Nutzern ermöglicht, Demo-Sounds sowie ihre eigenen Aufnahmen anzuhören.

Mithilfe von „Mini-Designs“ erkennt das System die Szene und ordnet sie der festgelegten Kommunikationsebene sowie dem „Mini“ (der sprechenden Rolle innerhalb der Szene) zu.

Mit einfachen physischen Bedienelementen können die Kinder:

  • hören Sie sich die Beispielklänge (Demo) an,
  • ihre eigene Stimme aufnehmen,
  • hören Sie sich ihre Aufnahmen noch einmal an.

Der gesamte Prozess findet statt, ohne an ein mobiles Gerät gebunden zu sein.
Die Interaktion findet vollständig innerhalb eines physischen Spiels statt.

Ziel ist es, ein System zu schaffen, das auf szenengebundenen Demo-Sounds und Aufnahmen unter der Kontrolle des Kindes basiert, so dass sich die Kommunikation in seinem eigenen Tempo und ohne Druck entwickeln kann.

Wie funktioniert es?

Die Interaktion kann je nach Systemversion einfacher oder fortgeschrittener sein.
Das System ist wie folgt aufgebaut:

  • Die physischen Entwürfe von Mini-Designs werden auf Design-Talks veröffentlicht.
  • Das System erkennt die Szene.
  • Kommunikationsebene und Mini (Sprechrolle innerhalb der Szene) werden ausgewählt.

Wenn das Kind es will:

  • hören Sie sich eine Demo an,
  • ihre eigene Stimme aufnehmen,
  • Hören Sie noch einmal zu.

Design-Talks – Theoretischer Rahmen

Im Rahmen des HCI-Ansatzes wandelt „Design-Talks“ die Kommunikationspraxis in ein greifbares und mehrdimensionales Interaktionsmodell um, das auf Szene, Ebene und Rolle basiert.

  • Mensch-Computer-Interaktion (HCI)
  • Tangible User Interface (TUI)
  • Unterstützendes Interaktionssystem
  • Unterstützung bei der strukturierten Kommunikation
  • Mehrdimensionales Interaktionsmodell (Szene × Ebene × Rolle)

Hardware-Entwurf

„Design-Talks“ ist als Gerät zur physischen Interaktion konzipiert.

Obere Oberfläche

  • LEGO-kompatible Basis
  • Hier werden Mini-Designs platziert.
  • Erkannt als eine physische Szene.

Seitliche Oberfläche

  • Hier befinden sich alle Steuergeräte.
  • Verringert die Ablenkung der Aufmerksamkeit.

Steuerungen

  • Auswahl der Stufe (4 Optionen)
  • Mini-Auswahl (2 Positionen)
  • Tasten Demo / Aufnahme / Wiedergabe

Systemkomponenten

  • RFID-basierte Szenenerkennung
  • Audio-Wiedergabe- und Aufnahmesystem
  • Integrierter Aufnahmespeicher

Sie liegt über der Szene.
Interaktion geschieht durch Sehen, Berühren und Hören.
Es stützt sich auf multisensorische und greifbare Lernprinzipien.

Hardware-Architektur

Design-Talks ist ein kompaktes eingebettetes System, das Erkennung, Sprachverarbeitung und physische Interaktion vereint.

Hauptkomponenten

  • Mikrocontroller (ESP32-S3)
  • RFID-Modul (Szenenerkennung)
  • Mikrofon (Spracheingang)
  • Lautsprecher (Sprachausgabe)
  • Speicher (SD-Karte / Flash)
  • Schaltflächen (Demo / Aufnahme / Wiedergabe)

Auswahl Eingaben

  • Auswahl der Stufe (4-Stufen-Wähler)
  • Mini-Auswahl (2-Positionen-Schalter)

Platzierung

  • Elektronik unter 16×16 Grundplatte
  • Interaktionselemente an der Seite
  • Minimales, nicht ablenkendes Design

Prinzip der Gestaltung

  • Das System ist unsichtbar, aber die Interaktion ist greifbar.
UI & Visuelles System (V3 und darüber hinaus)

Visuelle Elemente unterstützen die physische Interaktion.

Sie ersetzen sie nicht.

Das System verwendet einen kleinen Farbbildschirm.

Die Schnittstelle ist symbolbasiert und enthält nur wenig Text.

Zeigt die Szene, den ausgewählten Mini und die Kommunikationsstufe an.

Bietet visuelles Feedback für Demo, Aufnahme und Wiedergabe.

Unterstützt einfache Animationen zum besseren Verständnis der Interaktion.

Klare und verständliche Wegbeschreibungen vereinfachen die Erfahrung.

Design-Talks – Produktversionen

„Design-Talks“ entwickelt sich vom Zuhören hin zur Kommunikation, ohne das Kind zu drängen.
Die Interaktion bleibt einfach, körperlich und unter der Kontrolle des Kindes.

V0 - Nur hören

Schwerpunkt: Aufbau einer sicheren Vertrautheit vor dem Sprechen.

  • RFID-Szenenerkennung
  • Einzelne Taste: Demo abspielen
  • Die Demos durchlaufen verschiedene Stufen (Ton → Wort → Satz → Dialog)
  • Keine Aufnahme
V1 - Erste Stimme

Schwerpunkt: Die eigene Stimme hören.

  • RFID-Szenenerkennung
  • Schaltflächen: Aufnahme + Wiedergabe
  • Eine Aufnahme pro Szene (überschreibt die vorherige)
  • Keine Mini oder Levelauswahl
V2 - Strukturierte Interaktion (Hauptversion)

Schwerpunkt: Mini- und stufengerechte Kommunikation.

  • RFID-Szenenerkennung
  • Auswahl der Ebene (Ton / Wort / Satz / Dialog)
  • Mini-Auswahl (Mini 1 / Mini 2)
  • Schaltflächen: Demo / Aufnahme / Wiedergabe
  • Aufzeichnungen werden pro Szene, Ebene und Mini gespeichert

Demo und Play sind absichtlich getrennt:

Demo: Beispiele dafür, wie etwas ausgedrückt wird
Spielen: lässt das Kind auf seine eigene Stimme hören.

V3 - Visuelle Unterstützung

Schwerpunkt: Visuelle Führung ohne Unterbrechung des körperlichen Spiels.
Fügt eine visuelle Unterstützung für die bestehende Interaktion zusätzlich zu V2 hinzu.

  • Kleiner Farbbildschirm (Icons, minimaler Text)
  • Szenen-, Mini- und Pegelanzeige
  • Visuelle Anweisungen für Demo, Aufnahme und Wiedergabe
  • Kurze Szenenanimationen
  • Interaktion ist immer noch physisch
V4 - Verbunden und anpassungsfähig

Schwerpunkt: Personalisierung und Systemerweiterung.
V3 wird über das Gerät selbst hinaus getragen.

  • Wi-Fi-Konnektivität
  • Integration von App und Studio
  • Fernaktualisierung von Inhalten
  • Eltern / professionelle Anpassung
  • KI-gestützte Richtungs- und Dialogvorschläge

Das System entwickelt sich weiter, aber die Kerninteraktion bleibt immer einfach und unter der Kontrolle des Kindes.

Merkmal Tabelle

Merkmal V0 V1 V2 V3 V4
Tatort-Erkennung (RFID)
Zuhören (Demo)
Aufnahme
Strukturierte Interaktion (Mini & Level)
Physikalische Kontrolleure Spielen Aufnahme + Wiedergabe Vollständiges System Vollständiges System Vollständiges System
Bildschirm (Visuelle Anzeige)
Szenenspezifische Animationen
Visuelle Hinweise (Interface Feedback)
Wi-Fi-Konnektivität
Integration von Anwendungen und Studios
Fernaktualisierung von Inhalten
Legende: Eingeschlossen Nicht inbegriffen

Prinzip der Gestaltung

„Design-Talks“ richtet sich nicht an eine bestimmte Altersgruppe,
sondern auf der Grundlage von Kommunikationsstufen.

Jede Version macht das System strukturierter, erhöht aber auch den Druck.

Bei „Design-Talks“ wird den Kindern nicht gesagt, dass sie sprechen müssen.
Es gibt ihnen die Möglichkeit, die Kommunikation in ihrem eigenen Tempo und auf ihre eigene Weise zu entdecken.

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